Inbetriebnahme Umspannwerk Friensdorf
Ein weiterer wesentlicher Schritt für die Energiewende und die Versorgungssicherheit im östlichen Mühlviertel.
Klimaschutzziele, stark zunehmender Strombedarf aufgrund der Elektrifizierung von Industrie und Verkehr sowie der steigende Anteil erneuerbarer Energie im Strommix, erfordern einen kontinuierlichen Netzausbau. Um die vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen, arbeiten wir konsequent an der Verstärkung unseres Stromnetzes und investieren in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro in den Netzausbau.
18 Millionen Euro für die Energiewende in der Region
Das Umspannwerk in Friensdorf wurde in den letzten rund drei Jahren komplett neu gebaut und dabei bedeutend verstärkt. Im Zuge der Neugestaltung wurde das Umspannwerk mit einem zusätzlichen Trafo ausgestattet, wodurch sich die Leistungskapazität nun von 30 auf 60 MVA (Mega-Voltampere) verdoppelt. Aufgrund dieser Verstärkung könnten im Versorgungsgebiet des Umspannwerks rund 10.000 zusätzliche Haushalte mit Strom versorgt werden.
Das ist jedoch nicht das primäre Ziel der Verstärkung, vielmehr werden dadurch die Kapazitäten für die erneuerbare Energieerzeugung in der Region deutlich erhöht. Das Umspannwerk Friensdorf versorgt die Gemeinden Gallneukirchen, Engerwitzdorf, Unterweitersdorf, Wartberg ob der Aist, Pregarten, Hagenberg, Neumarkt, Kefermarkt, Gutau, Schönau, Bad Zell, Pierbach, Rechberg und Tragwein. Zusätzlich zur Erhöhung der Leistungskapazität wurde die bestehende 110kV-Freiluftschaltanlage durch eine neue gasisolierte 110kV-Innenraumschaltanlage ersetzt. Das bringt einerseits Vorteile bei der Wartung und andererseits ist die Innenbauweise kompakter und platzsparender. Auf dem Areal wird dadurch zusätzlicher Platz geschaffen, der für künftige Kapazitätserweiterungen des Umspannwerks genutzt werden kann. Rund 18 Millionen Euro wurden in diese Maßnahme zur Stärkung des Stromnetzes im östlichen Mühlviertel investiert.