Kleinsterzeugungsanlagen

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Bei Kleinsterzeugungsanlagen handelt es sich definitionsgemäß um eine oder mehrere Erzeugungsanlagen, deren Engpassleistung in Summe weniger als 0,8 kW pro Anlage eines Netzbenutzers beträgt.

Der Gesetzgeber hat für den Anschluss von Kleinsterzeugungsanlagen Erleichterungen vorgesehen. Aufgrund der geringen Einspeiseleistung wird kaum oder selten eine Rückspeisung in das Verteilernetz stattfinden. Für Kleinsterzeugungsanlagen wird daher keine Erfassung der eingespeisten elektrischen Energie durchgeführt (kein Einspeisezählpunkt vergeben). Eine allenfalls rückgespeiste Energie kann aus diesem Grund durch den Energiehändler nicht vergütet werden.

Durch den Betrieb einer Kleinsterzeugungsanlage wird kein dauerhaftes Recht auf Einspeisung einer bestimmten Leistung erworben.

Nimmt der Netzbenutzer trotz Zutreffen der Kriterien die Möglichkeit für die Abwicklung als Kleinsterzeugungsanlage nicht in Anspruch (Wahlrecht), so erfolgt eine standardmäßige Abwicklung (siehe dazu Anschluss von Erzeugungsanlagen ).


Anmeldung Netzanschluss Kleinsterzeugungsanlage bis 800 W

Bedingungen zum erleichterten Anschluss von Kleinstgeneratoren bis zu einer Maximalkapazität von in Summe 800 W:

  • Die Kleinsterzeugungsanlage ist fest (ohne Steckverbindung) an die Elektroinstallation anzuschließen.
    Hinweis: eine Stromerzeugungseinrichtung darf gemäß OVE E 8101, Pkt. 551.7.2 ii. nicht mittels eines Steckers und einer Steckdose mit einem Endstromkreis verbunden werden.
  • Die Kleinsterzeugungsanlage muss über die gesamte Lebensdauer über einen funktionsfähigen Entkupplungsschutz mit selbsttätig wirkender Freischaltstelle nach TOR Erzeuger Typ A verfügen, welche eine allpolige galvanische Trennung der Erzeugungsanlage vom Verteilernetz sicherstellt, wenn die Vorgabewerte für Spannung bzw. Frequenz über- bzw. unterschritten werden. Auf Verlangen der LINZ NETZ GmbH ist ein Konformitätsnachweis von einer zertifizierten Prüfstelle vorzulegen. Die Bestimmungen des Kapitels 5.1.3 „Wirkleistungsreduktion bei Überfrequenz (LFSM-O)“ müssen eingehalten werden. Die Kleinsterzeugungsanlage ist mit einem festen Verschiebungsfaktor von 1 zu betreiben. Durch den Betrieb der Kleinsterzeugungsanlage dürfen keine unzulässigen Netzrückwirkungen verursacht werden. Die Grenzwerte bezüglich Störemissionen gemäß ÖVE/ÖNORM EN 61000-3-2 und ÖVE/ÖNORM EN 61000-3-3+A1+A2 sind einzuhalten. Die TOR Erzeuger sind im Internet unter www.e-control.at veröffentlicht.
  • Vom Betreiber der Kleinsterzeugungsanlage sind die in der Dokumentation des Herstellers festgelegten Betriebs-, Wartungs- und Prüfbestimmungen zu beachten.
  • Die dauerhafte Außerbetriebnahme, ein Standortwechsel, eine Leistungserhöhung oder eine Typenänderung bei der Kleinsterzeugungsanlage sind beim Netzbetreiber meldepflichtig (office@linznetz.at). Bei Überschreitung der Leistung von 800 W ist eine Online-Meldewesen-Antragstellung durch einen befugten Marktpartner durchzuführen.
  • Die Inbetriebnahme der gemeldeten Kleinsterzeugungsanlage darf frühestens 2 Wochen ab dem Datum dieser Anmeldung stattfinden. In dieser Zeit wird die LINZ NETZ GmbH die Eignung des Zählers prüfen und diesen - wenn notwendig – austauschen.

>> Anmeldeformular

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LINZ NETZ GmbH
Fichtenstraße 7
4021 Linz
E: office@linznetz.at
T: 0732/3403-9050
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